Caro Bär

Caro Bär ist Flamenco Studioinhaberin von la perla azul – Flamencoschule auf der Schanze-, qualifizierte Kompetenznachweis Kultur-Beraterin, Autorin, Theater- und Tanzpädagogin mit Spezialisierung im Bereich Flamenco. In ihrem Flamenco-Studio arbeiten mehrere Pädagogen zusammen, um das Angebot zu optimieren.

Schon seit ihrer Kindheit eroberte sie sich die Welt auf kreative Art und Weise, indem sie sich spielerisch in Tanz, Theaterspiel und Malerei ausdrückte, kleine Stücke, Geschichten und Märchen schrieb, um die Welt zu verstehen und mit ihr zu kommunizieren. Dadurch entwickelte sie eine autonome Herangehensweise und erarbeitete sich autodidaktisch Grundlagen in Musik, Tanz und Theater. Jahrelang nahm sie Klavierunterricht und konnte täglich bis zu 3 Stunden im eigenen Klavierspiel eintauchen und dabei der Phantasie freien Lauf lassen. Viele kleine Geschichten und Gedichte entstanden beim Musizieren.

Nach der Schule festigte sie ihr Wissen durch eine grundierte Aus- und Weiterbildung in Schauspiel und Flamenco. Durch Reisen fanden zahlreiche Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen und deren Musikstile statt, somit entstand bei Caro Bär eine große Experimentierfreude in Bezug auf Kommunikation durch die Musik und ihrem Tanz. Diese führte sie auch zu der Band „Session Noisses“. Außerdem ist sie Flamencotänzerin und Bassistin bei der Rockband „Pantagruel Krause Band“

Wer bist Du?

Ich bin eine Perfektionistin, aber Menschlichkeit geht bei mir vor Leistung. Mir bedeutet der menschliche Umgang miteinander sehr viel, der Respekt vor der Einzigartigkeit eines jeden! Dies ist immer Gegenstand meines Unterrichts oder meiner Projekte und ich achte sehr auf korrekten Umgang miteinander. Fehler machen gehört bei mir dazu, nur dadurch kann man richtig gut werden. Um ganz sich selber sein zu können, braucht man Raum und Freiheit und dies sollte auch in einer Gruppe möglich sein. Das heißt aber nicht, das ich nicht auch ein hartes Training geben kann, im Gegenteil, ich mag es, wenn wir alles geben!

Außer dem Flamenco liebe ich das Theater und die Poesie. Ich schreibe gerne und kreiere neue Projekte, eins ist gerade wieder in Arbeit, davon hört ihr aber später….es heißt: „Adam und Eva, oder das Geheimnis der Femme Fatale“. Es handelt sich hierbei um ein Musik-Tanz-Theater und beinhaltet auch Elemente aus dem Flamenco.

Ich bin Mutter zweier Kinder, Maya und Rose, beide haben die Auftrittsgruppe: „las perlas azules“ mit geprägt und sind von Anfang an dabei.“

Was bedeutet Flamenco für Dich?

Was interessiert Dich am Flamenco?

„Ich liebe beim Flamenco das Mantra-ähnliche Training. Ich gehe daraus mit viel Kraft und kann mich dann sagenhaft gut konzentrieren….

…Ist es der Rhythmus,

Mit dem ich mit muß?

Der Rhythmus der Ewigkeit,

Der mich ruft bis an das Ende der Zeit.

(aus: „Adam und Eva“)

Flamenco trainiert all meine Sinne, er ist unglaublich schwierig und dann, wenn es läuft eine reine Ekstase…Befreiung…Flamenco gibt mir eine gute Haltung, nicht nur im Außen. Im Flamenco gilt es auch, Grenzen zu setzen und sich zu behaupten.

Ich habe damals den Film „Liebeszauber“ mit Antonio Gades und Cristina Hoyos gesehen, danach Tarantos…das hat mich unglaublich faziniert. Ich habe den Flamenco in der Schweiz kennengelernt, damals, als ich noch viel unterwegs war…! Nun bin ich ein wenig seßhaft geworden, vor allem wegen der Kinder.

Der Flamenco, der trotz seiner Dramatik und dem Gesang von viel Leid immer wieder die Lust am Leben vermittelt, ja, diesem Flamenco habe ich es zu verdanken, das ich Feuer fing und sämtliche Baustellen in meinem Leben beseitigen konnte. Über den Flamenco bin ich zur Kampfkunst gekommen und habe mich sehr darüber gefreut, endlich ein sinnvolles Training ausüben zu können….es war nicht nur ein Training, sondern es glich auch meine Energien aus…das Training hat mich zentriert, mich zu meiner Mitte geführt…und tut es immer noch! Ein großes Danke schön an den Flamenco und allen, die ihn gelebt haben, hüten und weiterentwickeln.“

 

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